Experimentation als wesentlicher Teil der Unternehmenskultur

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Wir kennen es aus vielen Beispielen im Alltag. Neulich mit dem Bogen in der Hand auf die Zielscheibe zielen - gepeilt, nochmal geschaut, losgelassen und zisch - getroffen, immerhin die Scheibe, aber in den äußersten Ring. Ok - Wind übersehen - nächster Pfeil, das Ganze von Vorne - zisch - schon besser nur mit der Höhe nicht optimal. Dritter Pfeil … schon beinahe ins Schwarze.

Das Gleiche lässt sich auf digitale Produkte übertragen

Alle denken gut nach und dann wird implementiert. Das digitale Produkt funktioniert, aber halt nicht optimal. Also, experimentieren: Was kann geändert werden, damit es besser funktioniert?

Anstatt sich auf das Bauchgefühl zu verlassen, dass eine neue Seite, eine Kampagne, ein neuer Shop oder ein anderes digitales Angebot ein Volltreffer wird, helfen systematisches Experimentieren und datengestützte Methoden, die Web- und Mobilangebote zu verbessern - mit messbaren und beeindruckenden Ergebnissen. Diese Methodik nennen wir “Experimentation”.

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Experimentieren als Teil der Unternehmens-DNA

Warum also wird für immer mehr Unternehmen Experimentieren ein Teil ihrer DNA und eine Kultur des ständigen Testens und Optimierens kultiviert? Ganz einfach, weil wir nicht alle Einflussparameter auf den Unternehmenserfolg vorhersehen können.

Auch wenn das digitale Produkt viele “Schräubchen” hat an denen man drehen kann - heute stehen leistungsstarke Experimentierwerkzeuge zur Verfügung und via systematischem A/B Testing können Echtzeit-Ergebnisse für eine schnelle, datengestützte Entscheidungsfindung generiert werden. Das verbessert häufig nicht nur die digitalen Produkte sondern auch die Effizienz der Prozesse rund um das digitale Angebot.

Früher war es oft langwierig, Erkenntnisse aus Experimenten zu gewinnen - heute helfen Firmen wie Forte Digital Unternehmen, Verbesserungsmöglichkeiten in den getesteten Bereichen wie Kund*innenerfahrung, Kaufprozess, Navigation und mehr schnell zu erkennen.

Technisch werden z.B. verschiedene Varianten des Check-Outs eines Online-Shops aufbereitet. Dann werden die Besucher*innen zufällig auf eine der Varianten gelenkt und anhand von KPIs (z.B. Konversion) die siegreiche Variante ermittelt.

Danach kann der gesamte Webverkehr auf die siegreiche Variante gelenkt werden und das nächste Experimentier-Gebiet vorbereitet werden. Eine solche Systematik führt zu einem nahtlosen Erlebnis für die Anwender*innen, und dieses macht sich gewöhnlich schnell in besseren Konversionen und Umsätzen bemerkbar.

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Warum lohnt es sich eine "Experimentier-Kultur" zu etablieren?

  • Mit Experimentieren können rechtzeitig und präzise Daten generiert werden, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Es geht beim Thema Experimentation darum ins Agieren zu kommen statt weiter zu reagieren.
  • Experimente helfen relevante Erkenntnisse zu gewinnen, die Bausteine für die nächsten strategischen Schritte sind und eine Nasenlänge dem Wettbewerb voraus zu sein.
  • Experimentieren hilft Ideen im Vorfeld zu sortieren und vor Allem die Ideen frühzeitig zu erkennen, die nicht funktionieren. Die Devise heißt auch hier: “Testen” statt “Raten”

Wir beobachten, dass viele Unternehmen das Experimentieren versuchen, aber es bei sporadischen oder einmaligen Testphasen bleibt. Die Experimentier-Kultur hängt unmittelbar mit der Häufigkeit und Systematik von Tests ab. Nur dann kann der Nutzen von Experimenten einen nachhaltigen positiven Impact auf das Business liefern.